Morgenlage Wirtschaft am Montag, 27. September 2017

Für Wirtschafts-Entscheider am Montag, 27. September 2017

– WIRTSCHAFTSNEWS –

Union wehrt sich gegen Begrenzung der Managergehälter: Die Union wehrt sich gegen eine Inititative der SPD, Managergehälter zu begrenzen. Nach CDU-Präsidiumsmitglied und Finanzstaatssekretär Jens Spahn gehe es der SPD dabei nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, den Einfluss der Gewerkschaften zu sichern. Diese würden schließlich in den Aufsichtsräten über die Gehälter der Manager mitentscheiden. Spahn hingegen will die Eigentümer der Unternehmen über die Vorstandsgehälter entscheiden lassen.
faz.net

Trump kündigt Steuerreform an: US-Präsident Donald Trump wird sich nach Angaben seines Finanzministers Steven Mnuchin am Dienstag in einer Rede vor dem Kongress zu seiner Steuerreform äußern. Diese wird mit Spannung erwartet. US-Unternehmen sollen durch Steuervorteile fit für den globalen Wettbewerb gemacht und der Mittelstand entlastet werden. Dies waren zentrale Wahlversprechen Trumps im Wahlkampf.
handelsblatt.com

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Mieter sollen von Solaranlagen profitieren: Die Bundesregierung will nach Spiegel-Informationen Mieter begünstigen, wenn sie Strom aus Fotovoltaik-Anlagen oder Blockheizkraftwerken auf ihren Häusern nutzen. Bislang wurden einseitig Haus- und Grundbesitzer für die Installation von Ökostromanalgen begünstigt.
spiegel.de

Flughafen-Chef Mühlenfeld unter Druck: Nach der Entlassung von Technik-Chef Jörg Marks steht Flughafen-Chef Karsten Mühlenfeld selbst unter Druck. Die Maßnahme war wohl ein Alleingang gewesen. In Gesellschafterkreisen war man sehr überrascht und verärgert, es wird nach Zeitungsberichten bereits über einen Nachfolger für Mühlenfeld gesprochen.
faz.net

Kampf der Fahrradverleiher: Ein Unternehmen der öffentlichen Hand verbündet sich mit einem privaten Unternehmen, um einen Kampf mit einem privaten Unternehmen aufzunehmen, das mit Geld aus der öffentlichen Kasse unterstützt wird. Es treten an: Erstens die Deutsche Bahn, die mit dem Discounter Lidl kooperiert und das System Lidl-Bike anbietet. Zum zweiten die Leipziger Firma Nextbike, die sich in einer Ausschreibung des Senats durchgesetzt hat und vom Land mit 1,5 Millionen Euro im Jahr unterstützt wird.
tagesspiegel.de

ILA findet 2018 in Schönefeld statt: Die ILA 2018 findet vom 25. bis 29. April 2018 wieder in Schönefeld statt. Das teilte die Messe Berlin mit. Die drei ersten Tage sind Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende ist die Messe auch für das Publikum geöffnet. Zur letzten ILA im Jahr 2016 kamen nach Angaben der Messe 150.000 Besucher. Mehr als 1.000 Aussteller aus 37 Ländern sollen ihre aktuellen High-Tech-Produkte sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeigen.
tagesspiegel.de

Studie: Aktien erzielen langfristig vor allem in rohstoffreichen Ländern attraktive Renditen manager-magazin.de
Europäischer Währungsfonds könnte IWF ersetzen spiegel.de
Samsung enttäuscht auf dem Mobile World Congress in Barcelona welt.de

– STRATEGIE & MANAGEMENT –

Neue Nokia-Geräte präsentiert: Der finnischen Elektronikherstellers HMD hat auf der Mobile World Congress in Barcelona das neue, alte Nokia-Handy 3310 präsentiert: Es hat 22 Stunden Sprechzeit, das Spiel Snake und den typischen Nokia-Klingelton. Im Geschäft mit den einachen Handys will HMD durchstarten, für 350 Millionen Euro hat man von Microsoft die Sparte mit den sogenannten Feature-Phones gekauft. Aber auch im Smartphone-Markt will man mitmischen: Die neuen Android-Smartphones mit dem Nokia-Logo zielen auf das mittlere Preissegment und kosten zwischen 140 und 300 Euro.
handelsblatt.com

Abgang im richtigen Moment: Auf dem Höhepunkt seiner Karriere oder seiner Macht zurückzutreten scheint in Mode. Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Bayern-Kapiätn Philipp Lahm, SPD-Chef Sigmar Gabriel oder Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard sind einige der Beispiele. “Wir leben in einer hochindividualisierten Gesellschaft, in der immer mehr Menschen das eigene Lebensmodell wichtiger erscheint, als lebenslang einer überholten Norm von Erfolg nachzurennen”, erklärt Führungsexperte Reinhard Sprenger das Phänomen.
handelsblatt.com

– ANGEZÄHLT –

Maximal 5,5 Millionen Euro sollen die Vorstandsmitglieder bei VW in Zukunft verdienen. Der Vorstandsvorsitzende ist auf 10 Millionen Euro gedeckelt. Das neue Vergütungssystem hat der Aufsichtsrat in Wolfsburg beschlossen.
spiegel.de

– ZITATE –

“In der Rentenversicherung geht es darum, die Lasten zwischen den Generationen auszutarieren und auf die Schultern aller Beteiligten zu verteilen. Das setzt aber voraus, dass das System immer wieder angepasst wird. Die Jahrhundertreform, die alle Probleme löst, kann es nicht geben.”

Renten-Präsidentin Gundula Roßbach rät der Politik, nach der Wahl über eine große Rentenreform nachzudenken.
tagesspiegel.de

“Nach 15 Jahren muss man ganz nüchtern prüfen, welche Elemente der Reformen aus der damaligen Zeit heute noch sinnvolle Antworten auf die aktuellen Herausforderungen liefern und welche nicht.”

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ist dankbar für Martin Schulz Abkehr von der Agenda 2010 und die Diskussion darüber.
faz.net

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR POLITIK-ENTSCHEIDER –

Schulz will in Bildung und Pflege investieren
Mehr als 3.500 Angriffe auf Flüchtlinge
Bayerns Finanzminister Söder fordert mehr Abschiebungen
Unionsfraktionschef Kauder beklagt Vernachlässigung der Justiz

Zur vollständigen Tagesspiegel Morgenlage für Politik-Entscheider:
morgenlage.tagesspiegel.de/politik

– PETITESSE –

Papst fährt jetzt E-Auto: Auch der Vatikan kann öko. Beim Heiligen Stuhl will man zunehmend auf erneuerbare Energien umstellen und auch das Kapital des Heiligen Stuhls nach ökologischen Gesichtspunkten und im Geiste von “Laudato Si” (“Gelobet seiest du”), der zweiten Enzyklika Franziskus aus dem Jahr 2015, anlegen. Da passt es gut, dass der Papst jetzt auch Elektroauto fährt. der Berliner Vermögensverwalter und Vorreiter des nachhaltigen Investments, Jochen Wermuth, hat Franziskus für ein Jahr einen Nissan Leaf zur Verfügung gestellt.
spiegel.de

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Morgenlage Wirtschaft am Freitag, 24. Februar 2017

Für Wirtschafts-Entscheider am Freitag, 24. Februar 2017

– WIRTSCHAFTSNEWS –

Rekordüberschuss dank Konjunktur: Der deutsche Staat hat mit dem höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung von dem kräftigen Wirtschaftswachstum und der niedrigen Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr profitiert. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen unter dem Strich 23,7 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Oktober bis Dezember gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent. Im Gesamtjahr stand ein Plus von 1,9 Prozent.
tagesspiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de

Rot-rot-grüne Allianz will Abgeltungssteuer abschaffen: Mit klarer Mehrheit hat die Finanzminister der Länder am Donnerstag ein Signal gesetzt: Die 25-prozentige Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge soll zum Auslaufmodell werden. Elf Minister von SPD, Grünen und Linken stimmten im Finanzausschuss des Bundesrates dafür, die fünf Ressortchefs aus der Union dagegen. Allerdings fehlt im Bundesrat noch eine Stimme zur Mehrheit. Die Abgeltungssteuer war 2008 eingeführt worden, um steuerflüchtige Anleger aus dem Ausland wieder nach Deutschland zu locken.
tagesspiegel.de

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Entlassen wegen Spende an Klitschko: Der Chef des Oldenburger Energieversorgers EWE, Matthias Brückmann, muss wegen einer umstrittenen Spende an Box-Weltmeister Wladimir Klitschko gehen. Im vergangenen Jahr hat er 253.000 Euro an an die Klitschko-Stiftung überwiesen, ohne den Aufsichtsrat seines Unternehmens darüber zu informieren. Wegen einer “Vielzahl diverser grober Verfehlungen” entschied sich der Aufsichtsrat nun einstimmig für die Entlassung des Managers.
sueddeutsche.de

VW-Manager drohen 169 Jahre Haft: Ein im Januar in den USA verhafteter 48-jähriger VW-Manager plädierte bei einer Gerichtsanhörung auf unschuldig. Ihm wird Beteiligung im Abgas-Skandal vorgeworfen. Im schlimmsten Fall drohen ihm 169 Jahre Haft. Der Mann ist eine von sechs amtierenden und ehemaligen Führungskräften, die die US-Justiz in der Dieselaffäre strafrechtlich belangen will.
handelsblatt.com

Aktienkurs von Rocket-Internet bricht ein: Die Krise bei Deutschlands größter Start-up-Fabrik Rocket Internet spitzt sich zu. Die Aktie des Unternehmens brach am Donnerstag um rund 15 Prozent bis auf rund 18 Euro ein. Seit dem Börsengang vor zwei Jahren hat die Rocket-Aktie damit mehr als die Hälfte ihres Werts verloren.Der schwedische Risikokapitalgeber Kinnevik, einer der ersten Rocket-Investoren nach der Firmengründung 2007, hatte am Mittwochabend überraschend die Hälfte seines Aktienpakets auf den Markt geworfen.
spiegel.de

BER: Marks geht, Bretschneider kommt: BER-Technikchef Jörg Marks muss gehen. Der 56-jährige Christoph Bretschneider wird sein Nachfolger und soll nun den BER fertigstellen. Der studierte Maschinenbauer hat eine Unternehmensberatung für “Projektgeschäft, Mediation und Change Management”. Von 2010 bis 2014 war er Vorsitzender der Geschäftsführung DB ProjektBau GmbH, vorher bei Bombardier und Siemens. Unter anderem war er Projektleiter etwa beim Transrapid in Schanghai. Im sozialen Netzwerk Xing schreibt er, er suche “Krisenprojekte, die gerettet werden müssen”.
tagesspiegel.de, handelsblatt.com, spiegel.de

Thyssen-Krupp verkauft Stahlwerk in Brasilien tagesspiegel.de
Ehemaliger spanischer Wirtschaftsminister und Direktor des IWF muss wegen “Selbstbedienungsaffäre” ins Gefängnis faz.net
Wiener Staatsanwaltschaft eröffnet wegen eines Eurofighter-Geschäfts Verfahren gegen Airbus handelsblatt.com

– STRATEGIE & MANAGEMENT –

Aldi eröffnet Weinladen: Aldi Süd eröffnet seinen ersten reinen Weinhandel – in einem Pop-up-Store am Schadow-Platz in Düsseldorf. Zur Eröffnung präsentierten sich unter dem Namen “Meine Weinwelt” renommierte Winzer. “Aldi Süd ist einer der größten Weinhändler Deutschlands. Wir bieten unseren Kunden bereits seit Jahren exklusive Weine von den besten Weingütern und Winzern der Welt an”, erklärt ein Aldi-Manager.
handelsblatt.com

Rechtsextremismus schadet Standort Ost: Der Fremdenhass in Ostdeutschland wirkt sich offenbar auf die Wirtschaft aus. Der Vorstandssprecher des Vereins Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen, Andreas von Bismarck, spricht von einigen Fällen, die ihm bekannt seien, bei denen Arbeitsplatzangebote in Sachsen mit Verweis auf das politische Umfeld ausgeschlagen wurden. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. Es sei ein Irrsinn, dass Positionen in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und im kulturellen Bereich nicht besetzt werden könnten, weil die Wunschkandidaten nicht nach Ostdeutschland ziehen wollten, sagt die Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD).
spiegel.de

– ANGEZÄHLT –

16,40 Millionen Euro beträgt die durchschnittliche Gesamtvergütung von Vorstandsvorsitzenden börsennotierender Unternehmen in den USA. Dagegen scheinen die 5,1 Millionen Euro, auf die der durchschnittliche Dax-Chef kommt, geradezu gering.
faz.net

– ZITATE –

“Die starke wirtschaftlichen Rahmendaten nutzen Deutschlands und seinen Partnern gleichermaßen. Die Auffassung, die deutsche Wirtschaft sei einseitig und exportorientiert, ist schlicht falsch: Der deutsche Unternehmenssektor ist nicht nur der weltweit drittgrößte Exporteur, sondern auch der drittgrößte Importeur. ”

Ludger Schuknecht, Chefökonom im Bundesfinanzministerium, verteidigt denn deutschen Exportüberschuss.
faz.net

“Opel soll als deutsches Unternehmen mit einer deutschen Marke, einem deutschen Management und deutscher Ingenieurskunst erhalten bleiben.”

PSA-Chef Carlos Tavares lobt die Marke Opel und versucht Befürchtungen, die Marke könnte bei der geplanten Übernahme zerschlagen werden, zu zerstreuen.
sueddeutsche.de

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR POLITIK-ENTSCHEIDER –

Türkei fordert offenbar zum Spitzeln in NRW-Schulen auf
Niedersächsische Polizei vereitelt wohl Sprengstoffanschlag
Asylbewerber müssen länger auf Bescheide warten
Betrugsvorwürfe gegen Schulz werden überprüft

Zur vollständigen Tagesspiegel Morgenlage für Politik-Entscheider:
morgenlage.tagesspiegel.de/politik

– PETITESSE –

Capri-Sonne oder Capri-Sun?: Die Capri-Sonne sollte mit einer kleinen Namensänderung hipper und internationaler gemacht werden, so hatte man sich das zumindest bei den Produzenten im baden-württembergischen Eppelheim vorgestellt. Doch nachdem die Namensänderung anfang der Woche verkündet worden war, empörten sich die Fans in den sozialen Netzwerken. Capri-Sonne steht als Mogelpackung in Sachen Gesundheit schon länger in der Kritik. Und die Produkte “Monster Alarm” für Jungs und “Fairy Drink” für Mädchen empören die Genderforscher. Doch ob Sonne oder Sun: Aus der Verpackung lassen sich nach wie vor wunderbare Furzkissen basteln.
sueddeutsche.de

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Morgenlage Wirtschaft am Donnerstag, 23. Februar 2017

Für Wirtschafts-Entscheider am Donnerstag, 23. Februar 2017

– WIRTSCHAFTSNEWS –

Weniger befristet Beschäftigte: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Arbeitsministerin Andrea Nahles wollen die Befristung von Arbeitsverträgen erschweren. Eine neue Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt aber: Befristete Jobs gehen bereits zurück. Nur 8 Prozent der Verträge waren 2015 zeitlich begrenzt. IAB-Forscher Christian Hohendanner sieht auch bei den Neuanstellungen “keinen weiteren Anstieg”.
sueddeutsche.de

Opel-Kauf bereits im März: Nach Informationen der FAZ soll der Kauf des Automobilbauers Opel durch den französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën bereits in der ersten Märzwoche vollzogen werden. Es soll damit vor dem Internationalen Autosalon in Genf geschehen, der am 6. März beginnt. PSA ist besonders an den Opel-Modell Mokka und dem Elektroauto Ampera-e interessiert.
faz.net

Bündnis für Cybersicherheit: In einer “Software Alliance” haben sich Konzerne wie Adobe, Apple, Cisco, HP, IBM, Intel, Microsoft, Oracle und Siemens zusammengefunden, um Grundsätze zur Verschlüsselung zu formulieren, die von Regierungen auf der ganzen Welt berücksichtigt werden sollen. Präsidentin der Software Alliance ist die frühere Abteilungsleiterin in der Obama-Administration, Victoria A. Espinel. Nach ihrer Aussage denke die Politik in zu kurzen Zyklen, die Diskussion müsse “neu gestartet” werden.
faz.net

Zentrales Register soll Korruption bekämpfen: Mit einem zentralen Register will Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Korruption bekämpfen. Unternehmen, die negativ aufgefallen sind, sollen so in Zukunft von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden können. Zwar ist ein Ausschluss auch jetzt schon möglich, es ist aber bislang schwierig zu überprüfen, ob ein Unternehmen bereits aufgefallen ist.
spiegel.de

A400M belastet Airbus: Die Probleme mit dem Militärtransporter A400M lassen den Gewinn bei Airbus einbrechen. Dieser sank um 63 Prozent auf eine Milliarde Euro. Für das Pannenflugzeug mussten Rückstellungen in der Höhe von 2,2 Milliarden Euro gebildet werden. Der Umsatz stieg aber um drei Prozent auf 67 Milliarden Euro.
sueddeutsche.de

RWE mit Milliardenverlust: Der Energieriese RWE hat das zurückliegende Geschäftsjahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Das Minus für 2016 belief sich auf 5,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Als Gründe nannte RWE unter anderem milliardenschwere Abschreibungen auf Kraftwerke aufgrund gesunkener Erwartungen an die künftigen Großhandelspreise für Strom sowie die Zahlungen an einen staatlichen Fonds für die Entsorgung von Atommüll.
tagesspiegel.de

– STRATEGIE & MANAGEMENT –

Virtuelle Expeditionen für Schulklassen: Mithilfe von virtueller Realität und seiner Plattform “Google Expeditionen”, die bald auch auf Deutsch verfügbar sein soll, will Google die Klassenzimmer erobern. Das kündigte das Unternehmen auf der Lernmesse didacta in Stuttgart an. Lehrerinnen und Lehrer könnten dann auf dem Tablet das Ziel ihrer virtuellen Expedition ansteuern: Ins Great Barrier Reef nach Australien zum Beispiel, auf den Mond oder ins Innere des menschlichen Körpers.
digitalpresent.tagesspiegel.de

Otto online erfolgreich: Den Otto-Katalog gibt es zwar immer noch, doch der Konzern hat den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft. Zwar dominiert Amazon den Markt und setzte im Jahr zuletzt rund 7,8 Milliarden Euro um. Doch  Otto ist mit 2,6 Milliarden Euro  immerhin auf Platz zwei vor dem Berliner Erfolgsmodell Zalando.  Die Kernmarke allerdings macht nur noch etwa 20 Prozent aus. Zur Otto Group gehören an die 100 Onlineshops: MyToys, Baur, Schwab, Mirapodo, Heine, Lascana oder Bonprix. Hinzu kommen noch der Logistikdienst Hermes und der Bezahldienst RatePay u.a.
tagesspiegel.de

– ANGEZÄHLT –

Um 49,9 Prozent sind die Einfuhren aus Deutschland nach Russland zurückgegangen. Die Sanktionen der EU gegen das Land sind aber nur ein Teil des Problems. Der Verfall des Ölpreises und die strukturelle Krise der russischen Wirtschaft sorgen ebenfalls für weniger Einfuhren.
spiegel.de

– ZITATE –

“Wenn die nächsten 18 Monate gut genutzt werden, bin ich zuversichtlich, dass dies das letzte Programm ist, das Griechenland machen muss. Griechenland kann 2018 auf eigenen Beinen stehen.”

Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds (ESM), ist sich sicher, dass Griechenland kein weiteres Kreditprogramm benötigt.
sueddeutsche.de

“Mit Blick auf die Prioritäten kommt die Beziehung zur Europäischen Union immer noch zuerst. So sehen wir das.”

Carolyn Fairbairn, Chefin des führenden britischen Unternehmensverbandes CBI, fordert nach dem Brexit ein schnelles Wirtschaftsabkommen mit der EU.
faz.net

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR POLITIK-ENTSCHEIDER –

Regierung erleichtert Abschiebungen
IWF-Beteiligung an Reform-Forderungen geknüpft
Linke fordert Abstimmung über Schulz-Vorschläge zur Agenda 2010
SPD will Exzesse bei Vorstandsgehältern unterbinden

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morgenlage.tagesspiegel.de/politik

– PETITESSE –

Mehr Mittagspause für Sex gefordert: Ein schwedischer Stadtrat hat eine einstündige bezahlte Mittagspause ins Gespräch gebracht, welche die Arbeitnehmer für ein Schäferstündchen daheim mit dem Partner nutzen sollen. “Es gibt Studien, die belegen, dass Sex gesund ist”, sagte Per-Erik Muskos, Stadtrat der Stadt Övertornea in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län unweit der finnischen Grenze. Der 42-Jährige stellte einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung.
n-tv.de

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