monatliches Archiv: June 2017

Morgenlage Wirtschaft am Freitag, 30. Juni 2017

Für Wirtschafts-Entscheider am Freitag, 30. Juni 2017

– WIRTSCHAFTSNEWS –

Bombardier streicht in Deutschland 2.200 Stellen: Bombardier streicht in Deutschland ein Viertel seiner Belegschaft, insgesamt 2.200 Arbeitsplätze. Ein Drittel davon entfällt auf Leiharbeiter. Am härtesten trifft es den sächsischen Standort Görlitz, wo 800 der 1.900 Arbeitsplätze wegfallen sollen. In Hennigsdorf bei Berlin sollen 400 bis 500 von aktuell rund 2.300 Jobs verloren gehen. Der Standort soll Zentrum für die Entwicklung von S- und U-Bahnen sowie von Regional- und Fernzügen bleiben. Insgesamt aber setzt Bombardier auf den Standort Deutschland, die Kanadier wollen 70 Milliarden Euro hierzulande investieren.
tagesspiegel.de, faz.net, spiegel.de

Delivery Hero geht an die Börse: Heute geht Delivery Hero an die Börse. Und in Frankfurt wird groß gefeiert. Eingeladen sind auch die Gründer zahlreicher Essensplattformen, die Delivery Hero über die Jahre aufgekauft hatte. Neben der eigenen Marke Lieferheld kam so beispielsweise der deutsche Marktführer Pizza.de hinzu. Für den führenden türkischen Lieferdienst Yemeksepeti zahlte die Gruppe gar eine halbe Milliarde Euro. So ist ein Unternehmen entstanden, das inzwischen in 40 Ländern weltweit auf Knopfdruck Pizza, Sushi oder Burger bringt. Fast 200 Millionen Bestellungen waren es im vergangenen Jahr, pro Minute schickt Delivery Hero 380 Pizzaboten auf den Weg. Delivery Hero bietet seine Aktien mit 25,50 Euro am oberen Ende der Angebotsspanne an. Damit erlöst die Rocket-Internet-Beteiligung insgesamt fast 996 Millionen Euro.
tagesspiegel.de, boerse.ard.de, spiegel.de

Streit um Rettung italienischer Banken: Die Staatsrettung italienischer Banken trübt die Beziehungen zwischen Berlin und Rom. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bezeichnete die italienische Lösung als “schlechtes Omen” für eine Vertiefung der europäischen Integration. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht eine Lücke in der Richtlinie zur Abwicklung von Banken. Die Insolvenz müsste national abgewickelt werden und nicht auf europäischer Ebene. “Über diese Regelungslücke wird man in Europa noch einmal nachdenken müssen”, so Schäuble. Italiens Finanzminister Pier Carlo hingegen sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Deutschland solle sich lieber an seine eigene Bankenrettung erinnern.
faz.net

RWE will neue Kraftwerke kaufen: RWE hofft auf steigende Strompreise und will neue Kraftwerke kaufen. Der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz spricht von “Versorgungssicherheit” die man untermauern wolle. Noch gebe es zwar Überkapazitäten, in den nächsten Jahren steuere man aber auf eine Stromknappheit zu. Zunächst hätte aber die Stärkung der eigenen Finanzkraft Vorrang. Im Moment ist RWE auf Ausschüttungen der Ökostrom-Tochtergesellschaft Innogy angewiesen. Ab 2019 wolle man aber wieder aus eigener Kraft Geld verdienen.
faz.net

Wer bezahlt bei Thyssen-Krupp die Kartellstrafe?: Wer kommt für die 191 Millionen Euro auf, die Thyssen-Krupp Strafe für seine Rolle im Schienenkartell zahlen musste? Thyssen-Krupp will das Geld von seinem früheren Manager Uwe Sehlbach zurückfordern. Sehlbach war von 1999 bis zu seinem Ausscheiden im Sommer 2011 für das Schienengeschäft verantwortlich. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat am Donnerstag der Revision Thyssen-Krupps stattgegeben. Ein früheres Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf ist somit nichtig. Die dortigen Richter müssen jetzt erneut prüfen, ob Sehlbach “pflichtwidrig und schuldhaft” gehandelt habe.
faz.net

Subventionsstreit Airbus vs. Boeing geht in neue Runde: Der Streit um Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing geht in eine neue Runde. Gegen einen Schiedsspruch der Welthandelsorganisation (WTO) hat die EU jetzt Berufung eingelegt. “Die EU wird weiter beständig ihre Industrie gegen unrechtmäßige Subventionen verteidigen”, teilte die Brüsseler Behörde mit. Der Hintergrund: Wegen der Subventionen sollen dem europäischen Konkurrenten Airbus Verkäufe von mindestens 300 Flugzeugen im Schätzwert von bis zu 20 Milliarden Dollar entgangen sein.
handelsblatt.com

Studie: Airports verlangen zu hohe Flughafengebühren handelsblatt.com
Streik der griechischen Müllmänner wegen Hitzewelle beendet spiegel.de
Für 1,2 Millionen Dollar pro Kilo liefert DHL jetzt auch in den Weltraum sueddeutsche.de

– STRATEGIE & MANAGEMENT –

Adidas greift Nike in USA an: Bei Nike scheint die Welt eigentlich in Ordnung: Der Umsatz kletterte im letzten Quartal um fünf Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte um ein Fünftel auf eine Milliarde. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen und trotzdem ist Nike-Chef Mark Parker in der Defensive. Und das liegt am deutschen Rivalen Adidas. Vor allem im Nike-Heimatmarkt USA konnten die Herzogenauracher ordentlich zulegen und verzeichnen dort mittlerweile einen Umsatz von einer Milliarde Euro. Wäre der erfreuliche chinesische Markt nicht gewesen, dann sähen die Zahlen von Nike längst nicht so euphorisch aus.
handelsblatt.com

Boom am Arbeitsmarkt: Deutsche Firmen suchen so viele Mitarbeiter wie noch nie. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit erreichte den höchsten Wert seit Einführung im Jahr 2005. Die Nachfrage betrifft alle Branchen. Im Mai war die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit 1991 unter die Marke von 2,5 Millionen gefallen. Für Juni wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet.
spiegel.de

– ANGEZÄHLT –

71 Prozent der Berliner Medienunternehmen vom klassischen Verlagshaus bis zum Computerspielentwickler zweigen sich mit dem Geschäftsverlauf “zufrieden” bzw. “sehr zufrieden”. Im Vorjahr waren es noch 65 Prozent. Nur jedes zehnte Unternehmen gab an, man sei “unzufrieden” oder gar “sehr unzufrieden”. Die Zahlen wurden am Donnerstag von den Branchenfördergesellschaften beider Länder (Medienboard und Media:net) in Berlin vorgestellt.
tagesspiegel.de

– ZITATE –

“Ich stehe für Made in Germany.”

Bombardier-Aufsichtsratschef Wolfgang Tölsner bekräftigte am Donnerstag, dass der Schienenfahrzeugkonzern weiter hierzulande produzieren wird.
tagesspiegel.de

“Wir sehen mit Sorge, dass die USA derzeit Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte mit Blick auf die Gefährdung nationaler US-Sicherheitsinteressen prüfen.”

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) will das Thema “Strafzölle” im Kreis der G-20 besprechen und warnt die USA vor Alleingängen.
spiegel.de

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR POLITIK-ENTSCHEIDER –

Mann versucht in Menschenmenge vor Moschee zu fahren
Merkel kritisiert Abschottung Amerikas
Türkei empört über Auftrittsverbot für Erdogan
Gabriel prangert US-Sanktionspläne an

Zur vollständigen Tagesspiegel Morgenlage für Politik-Entscheider:
morgenlage.tagesspiegel.de/politik

– PETITESSE –

“Mo” oder “Malm”?: Das Modell “Malm” ist ein Klassiker unter den Ikea-Betten. Geht es nach dem Frankfurter Designer und Architekten Philipp Mainzer, hätte “Malm” allerdings nie Einzug halten dürfen in die deutschen Filialen des schwedischen Möbelkonzerns. Denn “Malm”, das bestreitet auch Ikea nicht, gleicht Mainzers Bett “Mo” wie ein Ei dem anderen. Vor dem Bundesgerichtshof erzielte der 47-Jährige am Donnerstag einen wichtigen Erfolg. Nach Niederlagen in den Vorinstanzen muss seine Klage gegen Ikea in Düsseldorf neu verhandelt werden. Geht der Prozess für Mainzer am Ende gut aus, könnte er üppig Schadensersatz bekommen oder “Malm” muss aus den deutschen Ikea-Regalen verschwinden.
tagesspiegel.de

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Morgenlage Politik am Freitag, 30. Juni 2017

Für Politik-Entscheider am Freitag, 30. Juni 2017

– TITELSEITEN –

Bild: Eltern-Angst vor WhatsApp-Spiel
FAZ: Bundesregierung untersagt öffentlichen Auftritt Erdogans
Handelsblatt: Finanzrisiko Klimawandel
SZ: Auftrittsverbot für Erdogan
Tagesspiegel: Bombenanschlag in Kreuzberg verhindert
taz: Protest-Camper unerwünscht (G20)
Welt: Auftrittsverbot für Erdogan in Deutschland


– CASDORFFS AGENDA –

tagesspiegel-casdorffVon wegen “kleine Leute” und Modernisierungsverlierer: Die AfD ist eine Alternative auch für sogenannte Bessergestellte. Es gebe sogar eher eine leichte statistische Tendenz in ihre Richtung, sagt eine wissenschaftliche Analyse auf Grundlage neuerer repräsentativer Umfragedaten der Uni Leipzig. Das haben die Befragungen von mehr als 1000 Wählern durch infratest dimap ergeben. Danach sind es die Bezieher durchschnittlicher oder höherer Einkommen, Ostdeutsche und männliche Wahlberechtigte, die dazu neigen, die AfD zu wählen. Eine Partei, die in Wirtschaftsfragen den freien Wettbewerb fordert und den Sozialstaat klein halten möchte. Das kommt an. Darum Vorsicht vor einfachen Antworten. Denn die AfD steht immer noch bei sieben Prozent, ist in 13 Landesparlamenten und im Europaparlament. Das heißt: Der Frust dieser Menschen muss das Thema sein, will man sie zur Bundestagswahl weglocken von den Rechtspopulisten. Da wird es Zeit für eine wirkliche Strategie. Stigmatisierung ist offenkundig keine. So gefährlich die AfD für die Demokratie ist – so sehr müssen die demokratischen Parteien um ihre Wähler kämpfen.

Einen guten Morgen wünscht
Ihr Stephan-Andreas Casdorff, Tagesspiegel-Chefredakteur


– NEWS –

Mann versucht in Menschenmenge vor Moschee zu fahren: Ein Mann hat am Donnerstag versucht, im Pariser Vorort Creteil mit seinem Auto in eine Menschenmenge vor einer Moschee zu rasen. Verletzte habe es keine gegeben, berichtete die Polizei. Der Mann wurde festgenommen. Das Motiv ist noch unklar. Laut Angaben der französischen Zeitung “Le Parisien” soll der Mann gesagt haben, er wolle Rache nehmen für viele von Islamisten ausgeführte Anschläge. Der französische Premierminister Edouard Philippe hat Einsparungen im Haushalt von acht bis neun Mrd. Euro angekündigt.
bild.de, nzz.ch

Merkel kritisiert Abschottung Amerikas: Eine Woche vor dem G20-Gipfel hat Kanzlerin Angela Merkel die Abschottungspolitik von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Die globale Gemeinschaft brauche die Kooperation zwischen den zwanzig führenden Industrie- und Schwellenstaaten sowie zusätzlich eingeladenen Ländern wie etwa Vietnam und Guinea dringender denn je. Im Angesicht isolationistischer Politik müssten der Multilaterismus und insbesondere der grenzüberschreitende Handel gestärkt werden. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann forderte eine Abgrenzung von Trump. Der US-Präsident und Russlands Staatschef Wladimir Putin werden beim Gipfel erstmals persönlich Gespräche führen. Der durch eine Korruptionsaffäre schwer angeschlagene brasilianische Präsident Michel Temer hat seine Reise zum Gipfel abgesagt.
faz.net, dw.com, handelsblatt.com, zeit.de

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Wir unternehmen alles dafür, dass es nicht soweit kommt. 167.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sichern die ambulante Versorgung in ganz Deutschland. So sind Sie überall in besten Händen! Wie wir flächendeckend und wohnortnah für ausgezeichnete Behandlungsqualität sorgen, erfahren Sie auf www.ihre-aerzte.de.

Türkei empört über Auftrittsverbot für Erdogan: Die Türkei hat mit Protest darauf reagiert, dass die Regierung einen Auftritt von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Rande des G20-Gipfels verboten hat. Die Absage sei inakzeptabel und bedauerlich, erklärte der Sprecher des Außenamtes in Ankara, Hüseyin Müftüoglu, am Donnerstag. Das Ministerium griff besonders den SPD-Chef Martin Schulz scharf an, der ein Auftrittsverbot für Erdogan gefordert hatte. Außenminister Sigmar Gabriel sagte, er halte den Auftritt für keine gute Idee. Auch Innenminister Thomas de Maiziere hält das Auftrittsverbot für absolut richtig. Bei der Nato versucht man den offenen Konflikt mit der Türkei derzeit möglichst zu vermeiden.
tagesspiegel.de, welt.de, zeit.de, tagesschau.de

Gabriel prangert US-Sanktionspläne an: Außenminister Sigmar Gabriel hat bei seinem Russland-Besuch die Sanktionspolitik der USA gegenüber Moskau kritisiert. Das vom US-Senat beschlossene Sanktionsgesetz, das auch deutsche Firmen mit Strafen bedroht, bezeichnete Gabriel als absolut unannehmbar. Im Syrienkonflikt sieht Gabriel dagegen eine Annäherung zwischen Russland und den USA. Gabriel hofft, dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin am Rande des Gipfels mit dem US-Präsidenten Donald Trump trifft. Zweieinhalb Jahre nach dem Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow hat ein Moskauer Militärgericht die fünf Angeklagten am Donnerstag schuldig gesprochen.
handelsblatt.com, spiegel.de, tagesspiegel.de (Nemzow)

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Jeder Arztpraxis würden im Schnitt über 50.000 Euro im Jahr fehlen, wenn es keine Privatpatienten gäbe. Eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) zeigt: Das deutsche Gesundheitssystem profitiert erheblich von Privatversicherten – ohne PKV würden unter dem Strich jedes Jahr mehr als 12,6 Mrd. Euro fehlen. Das hätte massive negative Folgen für die medizinische Versorgung.
wip.de

Offizier zeigt von der Leyen an: Ein Oberstleutnant wehrt sich mit einer Strafanzeige gegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegen den Vorwurf, zum Putsch aufgerufen zu haben. Er wirft der Ministerin nun die Verfolgung Unschuldiger vor, wie die “Bild“-Zeitung berichtet. Zuvor hatte die Bundeswehr ihrerseits Strafanzeige gegen den Berufsoffizier erstattet, der sich kritisch über die Führung von der Leyens geäußert hatte und dabei auch von einem Putsch sprach. Die Bundeswehr wird im Mittelmeer weiterhin gegen Schleuser vorgehen und Flüchtlinge bergen. Der Bundestag beschloss mit großer Mehrheit eine Verlängerung der EU-Marinemission Operation Sophia.
faz.net, bild.de, zeit.de

Irak erklärt IS-Kalifat für beendet: Drei Jahre nach Ausrufung des IS-Kalifats hat Iraks Armee mit der Großen Moschee von Mossul das bisherige Symbol für die Macht der Terrormiliz zurückerobert. Anti-Terroreinheiten brachten das weitgehend zerstörte Gebäude in Mossuls Altstadt am Donnerstag unter Kontrolle, wie ein irakischer Armeesprecher erklärte. Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi hält den Untergang des Kalifats für besiegelt. Der IS hatte vergangene Woche das berühmte schiefe Minarett der Moschee gesprengt – offenbar, um zu verhindern, dass die irakische Armee ihre Flagge darauf hissen kann. Die Kurden im Irak planen für September ein Referendum.
zeit.de, sueddeutsche.de, tagesspiegel.de (Kurden)

Einreiseverbot in den USA tritt in Kraft: Wenige Stunden bevor das umstrittene Einreiseverbot in Kraft tritt, hat die US-Regierung die neuen Visa-Richtlinien herausgegeben. Demnach brauchen die Bewerber eine enge familiäre oder berufliche Beziehung in den USA, um einreisen zu dürfen. Die neuen Vorgaben gelten für Menschen aus Syrien, Sudan, Somalia, Libyen, Iran und Jemen. Zudem sind davon auch alle potenziellen Flüchtlinge betroffen, die noch auf Anerkennung ihres Status warten. Bereits erteilte Visa bleiben nach Angaben des Außenministeriums gültig. Wegen angeblicher Verstöße gegen das internationale Nordkorea-Embargo haben die USA Sanktionen gegen eine chinesische Bank verhängt.
tagesschau.de, tagesspiegel.de, spiegel.de

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Grüner als du denkst. ERDGAS.
Erdgas ist mehr als ein Partner der Erneuerbaren – es wird selbst erneuerbar: Aus überschüssiger Windenergie machen wir dank Power-to-Gas-Technologie regeneratives Gas und aus Biomasse wird Biomethan. Diese erneuerbaren Gase können unkompliziert ins Gasnetz eingespeist werden und sichern so unsere Energieversorgung. Eine sektorenübergreifende Lösung für Wärme, Strom und Mobilität.
www.zukunft-erdgas.de

– IN KÜRZE –

BKA warnt vor mehr Angriffen auf Geldautomaten und mehr Datenklau faz.net
Ministerium muss Auskunft über Ex-Nazis geben bild.de
Wie Steinmeier Ermittlungen gegen Kohl vorantrieb faz.net
May gewinnt Vertrauensabstimmung im britischen Parlament zeit.de

– STANDPUNKT –

FDP-Chef Lindner kritisiert Vorgehen beim Thema Ehe für alle: Christian Lindner hält die Eile bei der Ehe für alle für unangemessen. Das Thema werde sozusagen von der Couch anmoderiert und dann hoppla hopp im Konflikt durchs Parlament gebracht, sagte er am Mittwochabend. Dieses Vorgehen werde dem Anliegen nicht gerecht. Da eine solche gesellschaftspolitische Modernisierung von 80 Prozent der Deutschen mitgetragen werde, wäre es besser, dass man das ein bisschen zu einem gemeinsamen Gewinn mache. Laut einer aktuellen Umfrage wird die Ehe für alle von einer breiten Mehrheit der Deutschen befürwortet.
tagesspiegel.de, faz.net

Kanzlerin Merkel vermeidet klares Bekenntnis zum Diesel: Angela Merkel hat ein klares Bekenntnis zur Diesel-Technologie vermieden. In einem Interview der “Wirtschaftswoche“ antwortete sie auf die Frage, warum sie sich immer noch für den Diesel so starkmache, mit dem allgemeinen Hinweis, bei Verbrennungsmotoren habe es zuletzt auch wegen entsprechender Umweltauflagen starke Verbesserungen gegeben habe. Bei einer Konferenz der Unionsfraktion zum Thema “Vergewaltigung als Kriegswaffe” hat Merkel gefordert, sexuelle Gewalt gegen Frauen in Krisenstaaten zu verfolgen und zu ahnden.
handelsblatt.com, dw.com

Verkehrsminister Dobrindt begrüßt härtere Strafen für Raser: Teilnehmer und Veranstalter illegaler Autorennen müssen sich auf härtere Strafen einstellen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete der Bundestag am Donnerstag. Durch die Neuerung wird es möglich, die Autos der Beteiligten zu beschlagnahmen und ihnen den Führerschein wegzunehmen. Das sei eine harte Maßnahme, sagte Alexander Dobrindt. Aber wer durch solche Rennen Menschenleben gefährde, sei dem Umgang mit dem Auto nicht gewachsen. Bisher werden die Teilnehmer illegaler Straßenrennen mit einem Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot belegt. Das werde dem Gefährungspotenzial nicht gerecht. Der Bundestag beschloss zudem ein härteres Vorgehen bei Wohnungseinbrüchen.
bild.de, n-tv.de

– TALKSHOW –

Maybrit Illner: Scheidungsgrund: Ehe für alle – das Ende der Großen Koalition? SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann betonte, bei der Ehe für alle werde vielen etwas gegeben, aber niemand etwas genommen. Die SPD habe die Ehe für alle schon 2010 durchsetzen wollen. Ein Kind sei in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung eventuell besser aufgehoben als in einer zerrütteten Ehe. Kanzlerin Angela Merkel habe sich bei dem Thema verzockt. Sie wolle auf keinen Fall in dieser Wahlperiode eine Entscheidung. CDU-Politiker Michael Kretschmer sagte, er werde gegen das Gesetz stimmen – und das werde ein übergroßer Teil der CDU auch tun. Das Leitbild seien natürlich Vater und Mutter, das müsse auch so bleiben. Die Debatte sei notwendig, aber das Verfahren zerstöre das Klima in dieser Frage.
zdf.de

– CAUSA-DEBATTE –

Was ist soziale Gerechtigkeit? Martin Schulz hat das Thema soziale Gerechtigkeit auf der politischen Agenda wieder nach oben gerückt. Seither ist es in aller Munde. Was bedeutet der Begriff der “sozialen Gerechtigkeit” überhaupt? Und wie können wir sie erreichen? Durch Chancengleichheit? Leistungsgerechtigkeit? Ein dichteres soziales Netz? Steuerreformen? Ralf Fücks, langjähriger Chef der Heinrich Böll Stiftung, sagt: Soziale Gerechtigkeit braucht Investitionen in Bildung. Alle Menschen müssen die gleichen Chancen haben, sich zu verwirklichen. Das erreichen wir aber weder durch eine Vermögenssteuer, noch durch die gesetzliche Begrenzung von Managergehältern. Investitionen in Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit, sagt Ralf Fücks.
causa.tagesspiegel.de (Ralf Fücks); causa.tagesspiegel.de (Alle Debattenbeiträge)

– HINTERGRUND –

UNHCR ermahnte Bamf schon vor Fall Franco A.: Nach einem Bericht wurde das Bamf schon vor dem Fall Franco A. zu mehr Sorgfalt bei seinen Entscheidungen angehalten. Die Vertreterin des Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Deutschland, Katharina Lumpp, mahnte das Amt bereits Anfang November 2016, Qualitätsstandards besser einzuhalten. Die Drohung Italiens, ein Hafenverbot für Flüchtlingsboote auszusprechen, hat die EU in Alarmbereitschaft versetzt: Kanzlerin Angela Merkel kündigte an, dem Land weitere Hilfen zur Verfügung zu stellen. Auch die EU-Kommission deutete vorsichtig Hilfsbereitschaft an. Die Zuwanderung in die 35 OECD-Länder hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen.
n-tv.de, tagesschau.de, handelsblatt.com

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Eines der bestgehüteten Geheimnisse der Berliner Republik: Ihre Zeitung ist der Tagesspiegel. Er wird von mehr Hauptstadtpolitikentscheidern gelesen, als FAZ+SZ+Welt+Handelsblatt zusammen. Probelesen!
tagesspiegel.de

– POLITIK-JOBS –

Deutsche Post DHL Group bietet Vollzeit-Praktikum Unternehmenslobbying / Public Affairs *** navos – Public Dialogue Consultants bietet Volontariat *** Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen-Anhalt sucht eine Referentin/ einen Referenten für die Politikfelder Bildung, Kultur und Wissenschaft *** Deutsche Reiterliche Vereinigung sucht den/die Leiter/in Hauptstadtbüro *** McKinsey & Company sucht (Junior) Research Analyst – Public Sector (m/w) *** Orca Affairs sucht Trainee im Bereich Public Affairs/Public Relations *** Deekeling Arndt Advisors sucht einen Consultant (w/m)
politjobs.de, politjobs.de/go/ (Inserat schalten)

– KALENDER –

09:00 Bundestag u.a. zu Ehe für alle, Gesetz gegen Hassrede im Netz, Wissenschafts-Urheberrecht, demografischer Wandel und emissionsfreie Mobilität, Berlin
09:00 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Eröffnungsgottesdienst der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Nikolaikirche, Leipzig
09:00 Umweltministerin Barbara Hendricks bei der 59. Jahrestagung der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz, IGA-Gelände, Berlin
11:30 Kanzlerin Angela Merkel hält eine Rede bei der Feier zur Beendigung der Amtszeit von Manfred Nüssel als Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, DZ Bank, Berlin
13:15 Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit mit EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska zur 5. Konferenz “Friends of Industry” zu “Action now: Europeans for Industry”, Wirtschaftsministerium, Berlin
19:00 Gesundheitsminister Hermann Gröhe zu “Politik und Versorgung – Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl 2017” der KV Nordrhein, Düsseldorf
19:00 Kulturstaatssekretärin Monika Grütters beim Festakt 150 Jahre Schweizer Vertretung in Berlin, Schweizer Botschaft, Berlin

– ZITATE –

“Ausländische Politiker, die unsere Werte zu Hause mit Füßen treten, dürfen in Deutschland keine Bühne für Hetzreden haben.”

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist gegen einen Auftritt des türkischen Präsidenten Erdogans am Rande des G20-Gipfels.
tagesschau.de

“Man hätte das auch in aller Ruhe im Herbst machen können.”

CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert das Vorgehen der SPD beim Thema Ehe für alle.
faz.net

“Die Wende in den Diskussionen um die Ehe für alle hat gezeigt, wie schnell und spektakulär sich Stimmungen verändern können.”

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sieht eine Chance in der Debatte über die Ehe für alle.
tagesspiegel.de

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR WIRTSCHAFTS-ENTSCHEIDER –

Bombardier streich in Deutschland 2.200 Stellen
Delivery Hero geht an die Börse
Streit um Rettung italienischer Banken
RWE will neue Kraftwerke kaufen

Zur vollständigen Tagesspiegel Morgenlage für Wirtschafts-Entscheider:
morgenlage.tagesspiegel.de/wirtschaft

– DAS LETZTE –

Trump attackiert Journalistin: US-Präsident Donald Trump hat mit einer beleidigenden Attacke auf eine TV-Moderatorin einen Proteststurm ausgelöst. Er verunglimpfte die Journalistin Mika Brzezinski als die “verrückte Mika mit dem niedrigen IQ.” Trumps Wutattacke wurde offensichtlich durch Kommentare Brzezinskis über seinen Führungsstil ausgelöst. Sie hielt ihm unter anderem vor, per Twitter über das äußere Erscheinungsbild von Menschen herzuziehen, jeden Tag zu lügen, die Autorität seiner Mitarbeiter zu untergraben und sie als Bauernopfer zu missbrauchen. Der Korrespondent Brian Karem hat sich im Weißen Haus ein hitziges Wortgefecht mit Trumps Sprecherin geliefert.
tagesspiegel.de, welt.de, spiegel.de

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Morgenlage Wirtschaft am Donnerstag, 29. Juni 2017

Für Wirtschafts-Entscheider am Donnerstag, 29. Juni 2017

– WIRTSCHAFTSNEWS –

Neues Arbeitsrecht in Frankreich: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lässt keine Zeit verstreichen. Bereits am Mittwoch brachte er seine Arbeitsmarktreform ins Kabinett ein. Diese gilt wegen des möglichen Widerstandes der Gewerkschaften als sein schwierigstes Reformwerk. Macron möchte Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Unternehmensebene die Möglichkeit geben, zu bestimmen, wie flexibel die Arbeitsbedingungen gehandhabt werden sollen – etwa bei der Dauer von Arbeitsverträgen und dem Kündigungsschutz. Das Ziel: bis 2022 soll die Arbeitslosenquote von neun auf sieben Prozent gedrückt werden. Und Macron drückt aufs Gaspedal. Er will die Reform per Verordnung durchsetzen, das Parlament hätte dann nur ein geringes Mitspracherecht.
tagesspiegel.de

Neue Milliardenforderung gegen VW: Die “Stichting Volkswagen Car Claim”, eine Stiftung in den Niederlanden, baut eine neue Drohkulisse gegen Volkswagen auf. Sie will 180.000 vom Abgasskandal betroffene niederländische VW-Kunden vertreten und 4 bis 4,5 Milliarden Euro Entschädigung vor Gericht fordern. Zuvor soll aber im August noch einmal ein Versuch unternommen werden, mit den Wolfsburgern eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.
faz.net

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Jetzt anmelden zum Gipfeltreffen der Berliner Medizin. Hier erhalten Sie als niedergelassener Arzt einen ebenso schnellen wie umfassenden Überblick über die Spitzenleistungen der Berliner Kliniklandschaft. Die Chefärzte der meistempfohlenen Kliniken informieren über nahezu 40 Krankheitsbilder. Tel.: 030 29021-18039, www.die-besten-chefaerzte.de

BASF möchte bei Elektroautos mitverdienen: Europas Autoindustrie steht vor einer großen Revolution hin zum Elektromotor und der Chemiekonzern BASF möchte gerne mitverdienen und zum führenden Anbieter von Komponenten für Batterien werden. Kathodenmaterialien machen fast ein Drittel der Kosten bei der Batterieproduktion aus – ein großes Geschäft. 400 Millionen möchte der Konzern in ein entsprechendes Werk investieren. Der Standort ist aber noch nicht bekannt.
faz.net

Kot im Brot: In mehreren Großbäckereien in Bayern haben Ermittler der Behörden in insgesamt 69 Kontrollen zwischen 2013 und 2016 gravierende Hygienemängel festgestellt. Dies berichtet “Foodwatch” am Mittwoch. Ein Auszug der Geschmacklosigkeit: Nagerkot, die Haare von Kleintieren und auch Fraßspuren. Die betroffenen Bäckereien gaben an, auf die Beanstandungen regiert und zum Beispiel Schulungen der Mitarbeiter verbessert zu haben. Auch die Behörden haben seitdem ihre Kontrollen intensiviert.
faz.net

Azubis können sich nicht konzentrieren: Die Techniker Krankenkasse hat am Mittwoch ihren Gesundheitsreport 2017 vorgestellt. Im Fokus standen diesmal die sogenannten “Millennials”, also vor allem Azubis und junge Arbeitnehmer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Im Vergleich zu allen anderen Arbeitnehmern sind sie zwar etwas weniger, dafür aber häufiger krankgeschrieben. Auffällig: Hinter Atemwegs- und Magen-Darm-Infekten steht die Depression bereits auf Platz drei in der Häufigkeit. Ursache sei neben einer verbesserten Diagnostik der Lebensstil der Jugendlichen, der mit Arbeitsverdichtung und einem hohen privaten und geschäftlichen Medienkonsum einherginge. Vor allem die ständige Smartphone-Nutzung würde es den Azubis erschweren, sich zu konzentrieren und auch abzuschalten.
tagesspiegel.de

Schicksalstag für Bombardier: Der Aufsichtsrat des Schienenfahrzeugherstellers will an diesem Donnerstag in Hennigsdorf bei Berlin über den Umbau und die Zukunft des Unternehmens entscheiden. 8.500 Mitarbeiter zählt Bombardier Transportation in Deutschland, rund 3.000 davon in der Hauptstadtregion. Spekuliert wird, dass bis zu 2.500 aller Jobs in Deutschland verloren gehen könnten.
tagesspiegel.de

Berliner Essenskuriere von Deliveroo und Foodora demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen digitalpresent.tagesspiegel.de
Strengere Kontrollen machen es möglich: Laptops bleiben auf Flügen in die USA erlaubt handelsblatt.com
Neue Studie: Extremwetterlagen gefährden die Stromversorgung in Deutschland spiegel.de

– STRATEGIE & MANAGEMENT –

Cyberangriffe: Hacker nehmen Unternehmen als Geisel: Der erneute weltweite Cyberangriff auf Behörden und Unternehmen hat gezeigt: durch eine stärkere Vernetzung und Digitalisierung werden Unternehmen eben auch verwundbarer. Cyberkriminalität ist ein Milliardengeschäft. Mit Erpressungen von Unternehmen werden, sagen Schätzungen, jedes Jahr eine Milliarde Dollar erpresst. Je nach Sicherheitsexperte nehmen die Angriffe jährlich zwischen 35 und 50 Prozent zu. Das Technologieunternehmen IBM will wissen: 70 Prozent der betroffenen Unternehmer haben bislang ihr Lösegeld gezahlt. In der Hälfte aller Fälle lag dieses über 10.000 Dollar.
faz.net

Online-Kaufrausch in China: Der Online-Kaufrausch der Chinesen lockt immer mehr Unternehmen in die zweitgrößte Volkwirtschaft der Welt. Diese suchen Kooperationen mit den beiden dominanten Plattformen Alibaba und JD. Während in Europa Online-Shops den Einzelhandel verdrängen, werden in China erst gar keine Geschäfte aufgemacht. “China ist in vielen Online-Diensten weltweit führend”, sagt Professor Yuen-ying Chan von der Universität Hongkong. Und das Kaufverhalten ist anspruchsvoll, was vielen europäischen Herstellern aus dem gehobenen Preissegment ungeheure Chancen eröffnet.
handelsblatt.com

– ANGEZÄHLT –

20 Milliarden Euro könnten nach EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger künftig im EU-Etat fehlen. Der Brexit schlägt dabei mit zehn bis elf Milliarden zu Buche. Den Rest würden neue Ausgaben für Verteidigung, Migration und Grenzschutz ausmachen.
spiegel.de

– ZITATE –

“Da ist wohl was schiefgelaufen bei der EZB-Kommunikation. Mehr Verwirrung als Nutzen.”

Ein Börsianer ist sauer auf EZB-Chef Draghi. Nach dessen jüngsten optimistischen Aussagen zu einer baldigen Zinswende baten EZB-Vertraute die Äußerungen nicht zu überinterpretieren.
handelsblatt.com

“Seit 2014 keine neuen Schulden mehr! Auch die gesamtstaatliche Schuldenstandsquote sinkt kontinuierlich! Die Haushalte bis 2021 werden weiter ohne neue Schulden ausgeglichen!”

Stolz präsentierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Haushaltsentwurf für 2018 und versichert, dies sei kein Wahlkampfhaushalt! Wie auch immer, verabschiedet wird er nicht mehr, wegen den Bundestagswahlen.
spiegel.de

– AUS DER TAGESSPIEGEL MORGENLAGE FÜR POLITIK-ENTSCHEIDER –

Opposition wirft Regierung Lüge vor
Offizier bekennt sich zu Hubschrauber-Angriff in Venezuela
Experten warnen vor Hackerattacken auf Flugzeuge
Spitzen im EU-Parlament fordern Freilassung Yücels

Zur vollständigen Tagesspiegel Morgenlage für Politik-Entscheider:
morgenlage.tagesspiegel.de/politik

– PETITESSE –

DDR-Mark – Was ist aus ihr geworden?: Zum 01. Juli 1990 wurde auch in der DDR im Rahmen der Währungsunion die D-Mark eingeführt. Doch die DDR-Mark war so einfach nicht tot zu kriegen und überlebte danach noch ein Jahrzehnt. Während das Münzgeld relativ schnell eingeschmolzen und an die Industrie vertickt wurde, wurde das Papiergeld mit einem Gewicht von 3.000 Tonnen in einem Stollensystem bei Halberstadt eingelagert. Obwohl nichts mehr wert, so weckte es doch Begehrlichkeiten, denn 2001 wurde ein Einbruch im Stollen entdeckt. Um dem Mythos DDR-Geld endgültig ein Ende zu bereiten, entschloss man sich “aus Sicherheitsgründen” zur Vernichtung. 298 Lastwagenladungen brachten die Scheine im Juni 2002 in die Müllverbrennungsanlage.
nzz.ch

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